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Alphaversionen

»Das Bild ist ein Modell der Wirklichkeit.« (Ludwig Wittgenstein)
Das menschliche Gehirn rekonstruiert die Welt aus unvollständigen Informationen über einen so genannten Bayesschen Wahrscheinlichkeitsansatz, der Wahrscheinlichkeit als Grad persönlicher Überzeugung definiert: Vieles, was der Mensch als vermeintlich objektive Wahrnehmung empfindet, ist in Wirklichkeit bloße Rekonstruktion der Umwelt, die das Gehirn vornimmt. Allerdings gehorchen neuronale Prozesse Naturgesetzen, somit bewegen sich die kognitiven Leistungen des Menschen desgleichen innerhalb gesetzter Grenzen. Die menschliche Sicht auf seine Umwelt ist demzufolge beschränkt. Letztlich nutzt der Mensch sein Vorwissen über die Welt, um die Dinge in seiner Umwelt zu erkennen und einzuordnen.

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